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Citurra

Industrie und Maschinenbau

Azubis findet man nicht mehr über Stellenanzeigen.

Citurra produziert Kurzvideos für TikTok, Instagram Reels und YouTube Shorts, mit denen Betriebe Auszubildende auf sich aufmerksam machen.

Die Zielgruppe ist fünfzehn bis neunzehn Jahre alt und verbringt ihre Zeit nicht in Stellenportalen. Wer dort nicht auftaucht, wo sie ohnehin schauen, kommt schlicht nicht vor.

Ausgangslage

Warum die Anzeige nicht mehr reicht

Das Problem ist meist nicht der Ausbildungsplatz. Es ist, dass niemand von ihm weiß.

Viele Betriebe im Maschinenbau bilden gut aus, zahlen ordentlich und übernehmen zuverlässig – sind aber für einen Fünfzehnjährigen praktisch unsichtbar. Der Name sagt ihm nichts, das Werksgelände sieht von außen aus wie jedes andere, und was drinnen passiert, hat er nie gesehen.

Dazu kommt: Berufsbezeichnungen erklären den Beruf nicht. Wer nicht weiß, was ein Zerspanungsmechaniker tut, sucht auch nicht danach. Ein Video, das ein Werkstück von der Stange bis zum fertigen Teil zeigt, erklärt das in zwanzig Sekunden.

Themen

Videos, die tatsächlich geschaut werden

Wir gehen von den Fragen aus, die Jugendliche wirklich haben – nicht von dem, was der Betrieb gern über sich sagen würde.

Ein Tag in der Ausbildung

Von Schichtbeginn bis Feierabend in dreißig Sekunden. Die häufigste offene Frage überhaupt – und die, die am ehesten geschaut wird.

Was man wirklich macht

Nicht die Berufsbezeichnung, sondern die Tätigkeit. „Zerspanungsmechaniker" sagt einem Fünfzehnjährigen nichts. Ein Werkstück, das entsteht, schon.

Was man verdient

Wird ständig gesucht und selten offen beantwortet. Wer die Vergütung nennt, hebt sich sofort ab.

Wie man sich bewirbt

Der Weg vom Interesse zur Bewerbung, in einfachen Worten. Je weniger Hürden, desto mehr Bewerbungen.

Die Leute im Betrieb

Wer bildet aus, wer ist der Ansprechpartner, wie ist der Ton. Jugendliche entscheiden stark danach, ob sie sich den Umgang vorstellen können.

Was nach der Ausbildung kommt

Übernahme, Weiterbildung, Meister, Technikerschule. Eltern schauen mit – und diese Frage stellen vor allem sie.

Instagram-Post zum Thema Ausbildung: eine Liste mit Vorteilen einer Ausbildung, darunter die Überschrift Nachteile mit dem einzigen Eintrag "Keine".
Azubi-MarketingAusbildung bei XY

Beispiel

Ein Beitrag, der ankommt

Kein Hochglanz, kein Imagefilm-Ton – eine Liste, die ein Fünfzehnjähriger in fünf Sekunden liest und versteht.

Genau so bauen wir Beiträge auf: eine klare Aussage, wenig Text, ein Aufhänger am Ende, über den man schmunzeln muss. Der Beitrag funktioniert als Bild im Feed genauso wie als kurzes Video.

Musterbeitrag ohne echten Betriebsbezug. Für euch entsteht eine eigene Fassung mit eurem Namen, euren Farben und euren Ausbildungsberufen.

Wichtig

Hier ist reine KI der falsche Weg

Beim Azubi-Marketing gilt etwas anderes als bei Werbung: Echtes Material aus eurem Betrieb wirkt stärker als perfekte KI-Bilder.

Diese Zielgruppe erkennt generierte Inhalte schnell und reagiert empfindlich darauf. Wer mit austauschbaren KI-Szenen wirbt, wirkt wie ein Betrieb, der seinen eigenen Arbeitsplatz nicht zeigen möchte.

Deshalb arbeiten wir hier gemischt: Ihr filmt Ausschnitte mit dem Handy – eine Maschine, ein Werkstück, ein Azubi, der zwei Sätze sagt. Wir übernehmen alles andere: Themenplanung, Skript, Schnitt, Untertitel, Grafiken, Musik und wo sinnvoll KI-generierte Elemente. Aufwand bei euch: ein paar Minuten pro Video.

Wenn niemand vor die Kamera möchte, geht es auch ohne Gesichter – mit Aufnahmen von Maschinen und Abläufen, KI-Stimme und Untertiteln.

Wer dahinter steht

Citurra kommt nicht von außen auf den Betrieb zu.

Hinter Citurra steht Eduard Grebe, gelernter Werkzeugmechaniker.

Das ist der Grund, warum es diese beiden Angebote überhaupt gibt. Wer selbst an der Maschine gestanden hat, weiß, wie eine Arbeitsanweisung im Alltag tatsächlich benutzt wird – nämlich meistens gar nicht. Und er weiß, was einen Sechzehnjährigen an dem Beruf interessiert und was ihn langweilt.

Für die Arbeit heißt das ganz praktisch: Fachbegriffe müssen uns nicht erklärt werden, ein Ablauf ist beim ersten Lesen verstanden, und wenn in einer Unterlage ein Schritt fehlt, fällt das auf – bevor daraus ein Video wird.

Ehrlich gesagt

Videos allein besetzen keinen Platz

Wir sagen keine Bewerberzahlen zu. Das kann niemand seriös.

Was Videos leisten: Sie sorgen dafür, dass Jugendliche euren Betrieb kennen und einschätzen können. Was danach passiert, hängt an euch. Wenn die Bewerbung ein Anschreiben als PDF verlangt, springen die meisten ab. Wenn auf eine Nachricht drei Wochen lang niemand antwortet, ebenso.

Darauf weisen wir vorher hin, weil sonst die Videos schuld sind an etwas, das an anderer Stelle klemmt. Meist reichen kleine Änderungen – eine Bewerbung per Nachricht statt per Post, eine Antwort innerhalb weniger Tage.

Fragen

Häufige Fragen zum Azubi-Marketing

Wie gewinnt man Azubis über TikTok?

Indem man dort zeigt, wie die Arbeit wirklich aussieht – kurz, ehrlich und ohne Imagefilm-Ton. Jugendliche zwischen 15 und 19 suchen keine Ausbildungsplätze in Portalen, sie stolpern über Betriebe im Feed. Was funktioniert, sind kurze Videos zu konkreten Fragen: Was macht man den ganzen Tag? Was verdient man? Wie kommt man rein? Wer sind die Leute? Der Betrieb muss dafür nicht witzig sein, sondern verständlich.

Brauchen wir dafür einen eigenen TikTok-Kanal?

Für den Anfang nicht zwingend. Die Videos lassen sich auch auf Instagram, auf der Karriereseite und in Stellenanzeigen einsetzen. Wer regelmäßig Nachwuchs sucht, fährt mit einem eigenen Kanal aber besser, weil dort über Monate ein Bild vom Betrieb entsteht. Den Kanal sollte der Betrieb selbst besitzen – nicht die Agentur.

Müssen unsere Mitarbeiter vor die Kamera?

Nicht zwingend, aber es hilft sehr. Bei dieser Zielgruppe schlägt ein echter Azubi, der zwei Sätze über seinen Tag sagt, jedes perfekt gerenderte KI-Video. Wenn niemand möchte, geht es auch anders: mit Aufnahmen von Maschinen, Werkstücken und Abläufen ohne Gesichter, dazu KI-Stimme, Untertitel und Schnitt. Beides funktioniert – gemischt am besten.

Wie viele Videos braucht man?

Wichtiger als die Anzahl ist die Regelmäßigkeit über einen längeren Zeitraum. Ausbildungsentscheidungen fallen nicht spontan, sondern über Monate. Ein Betrieb, der ein halbes Jahr lang alle paar Wochen etwas zeigt, ist im Kopf, wenn es so weit ist. Ein Schwall im Frühjahr und danach Funkstille bringt wenig.

Was kostet Azubi-Marketing?

Der Preis richtet sich nach Anzahl der Videos, Länge des Zeitraums und danach, wie viel eigenes Material ihr beisteuert. Feste Listenpreise nennen wir bewusst nicht. Nach einem kurzen Gespräch bekommt ihr ein schriftliches Angebot mit festem Preis. Zum Vergleich lohnt sich ein Blick darauf, was ein unbesetzter Ausbildungsplatz den Betrieb über drei Jahre kostet.

Funktioniert das auch für Betriebe auf dem Land?

Ja, und dort oft besser als in der Stadt. Die Plattformen spielen Inhalte bevorzugt in der Region aus, und der Wettbewerb um Aufmerksamkeit ist geringer, weil kaum ein Betrieb im Umkreis so etwas macht. Entscheidend ist, dass Ort und Umkreis in den Videos und im Profil klar genannt werden.

Garantiert ihr uns Bewerbungen?

Nein. Wer das zusagt, kann es nicht halten. Videos sorgen dafür, dass Jugendliche euren Betrieb überhaupt kennen und einschätzen können. Ob daraus Bewerbungen werden, hängt auch an Dingen, die außerhalb unserer Arbeit liegen: an der Ausbildungsvergütung, an der Erreichbarkeit und vor allem daran, wie einfach die Bewerbung ist.

Nächstes Ausbildungsjahr beginnt jetzt.

Wer im Sommer Azubis sucht, sollte im Herbst davor sichtbar sein. Lass uns besprechen, welche Videos für euren Betrieb Sinn ergeben.